Sie sind hier: Start / Rettungsdienst / Qualitätsmanagement / Qualifizierung der Mitarbeiter

Ihr Kontakt

DRK Rettungs- und Sozialdienste Starkenburg GmbH
Mornewegstraße 15

64293 Darmstadt

Tel.: 06151-28 12 50

rettungsdienst[at]drk-starkenburg[dot]de

Qualifizierung und Kompetenzen unseres Rettungsdienstfachpersonals

Notfallsanitäter und Rettungsassistent

Die höchste nichtärztliche Qualifikation im Rettungsdienst stellen der Notfallsanitäter und bis Ende 2013 der Rettungsassistent dar. Der Notfallsanitäter durchläuft eine dreijährige Ausbildung, welche 2014 eingeführt wurde und umfangreicher ist als die des Rettungsassistenten. Maßgeblich ist hier das Notfallsanitätergesetz. Inzwischen ist in allen Bundesländern in der Notfallrettung, also in der Regel auf Rettungswagen, mindestens ein Notfallsanitäter/Rettungsassistent vorgeschrieben. Die Mehrheit der Bundesländer schreibt inzwischen auch für den Fahrer des Notarzteinsatzfahrzeugs mindestens die Notfallsanitäter-/Rettungsassistentenqualifikation vor.

Rettungssanitäter

Der Rettungssanitäter hat eine im Vergleich zum Notfallsanitäter weitaus kürzere Ausbildung (520 Stunden). „Rettungssanitäter“ ist kein anerkannter Ausbildungsberuf, die Ausbildung ist jedoch in vielen Bundesländern landesrechtlich geregelt. Der Rettungssanitäter wird in der Notfallrettung als Fahrer und Teampartner des Notfallsanitäter bzw. Rettungsassistenten eingesetzt, während er im Krankentransport oft als höherqualifiziertes Besatzungsmitglied mit einem Rettungshelfer eingesetzt wird. Bis 1989 waren Rettungssanitäter das höchstqualifizierte Personal im Rettungsdienst, was dann durch das Rettungsassistentengesetz geändert wurde.

Kompetenzen und Aufgaben

Grundsätzlich besteht die Aufgabe des nicht-ärztlichen Rettungsfachpersonals in der Durchführung von Transporten, der Erstversorgung von Notfallpatienten bis zur Übernahme der Behandlung durch einen Arzt, der Assistenz eines Arztes und der Überwachung von Patienten während Transporten.

Der Einsicht folgend, dass das ersteintreffende Rettungsmittel in der Regel eben nicht arztbesetzt ist, müssen lebensrettende ärztliche Maßnahmen, nach einer strengen Auswahl, auch vom nichtärztlichen Rettungsdienstpersonal in Anwendung gebracht werden, um Leben zu retten. Orientierung und Handlungsauftrag ist für uns hierbei das Wohl unserer Patienten.

In den Rettungsdienstbereichen der DRK Rettungs- und Sozialdienste Starkenburg gGmbH  werden daher im Rahmen der Fort- und Weiterbildung unseres Rettungsdienstfachpersonals mit Beginn des Jahres 2001 die Grundsätze der „Erweiterten Versorgungsmaßnahmen (EVM)“ flächendeckend aus- und weitergebildet und im Einsatzalltag umgesetzt. Die EVM-Grundsätze dienen dazu, durch die Rettungsassistentin oder den Rettungsassistenten das therapiefreie Intervall des vital bedrohten Patienten oder Verunfallten unter Wahrung der Patientensicherheit zu verkürzen.