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DRK Rettungs- und Sozialdienste Starkenburg GmbH
Mornewegstraße 15

64293 Darmstadt

Tel.: 06151-28 12 50

rettungsdienst[at]drk-starkenburg[dot]de

Fragen und Antworten zum Rettungsdienst

 

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Wann kommt der Rettungswagen mit Blaulicht? Wenn aufgrund der Schilderungen des Ereignisses der Mitarbeiter der Leitstelle den Eindruck gewinnt, es drohen schwere gesundheitliche Schäden. Das ist z.B. der Fall bei stark blutenden Verletzungen, starken Schmerzen oder ernsten Kreislaufbeschwerden.
Wann wird ein Notarzt geschickt? Für den Einsatz eines besonders ausgebildeten Notarztes gibt es verbindliche Einsatzindikationen. Dazu gehören alle akut lebensbedrohlichen Zustände wie Herzinfarkt, schwere Bewusstseinsstörung oder Atemnot, schwere Unfälle oder starke Schmerzzustände. Die Besatzung des Rettungswagens fordert den Notarzt in solchen Situationen an wenn er noch nicht alarmiert ist.
Muss der Rettungswagen auch nachts mit Signalhorn fahren? Ja, das ist gesetzlich vorgeschrieben, wenn höchste Eile geboten ist um Menschenleben zu retten oder schwere gesundheitliche Schäden abzuwenden. Nur in diesen Ausnahmefällen mutet es das Straßenverkehrsrecht den Anwohnern zu, den Lärm des Einsatzfahrzeuges zu ertragen. Die sogenannte „Alarmfahrt“ ist im Alltag des Rettungsdienstes nicht die Regel, sondern die Ausnahme.
Warum kann ich von der Besatzung des Rettungswagens nicht eine Spritze bekommen und zuhause bleiben? Der Rettungsdienst ist Notfallrettung. Das bedeutet, er kann und soll die hausärztliche Versorgung nicht ersetzen. Viele Medikamente, die der Hausarzt verschreiben würde sind im Rettungsdienst nicht vorhanden. Nur Notfallmedikamente mit besonders starkerWirkung kommen hier zur Anwendung. Außer in lebensbedrohlichen Notfällen sind die Rettungsassistenten nicht befugt, Medikamente ohne ärztliche Verordnung zu verabreichen.
Wer trägt die Kosten eines Rettungsdiensteinsatzes und wie hoch sind diese? Für medizinisch notwendige Einsätze stellt der am Einsatz beteiligte Notarzt oder der Arzt im Aufnahmekrankenhaus eine Transportverordnung -Rezept- aus. Diese Verordnung wird durch den Rettungsdienst bei der Krankenkasse eingereicht und von dieser bezahlt. Für Krankentransporte, also alle nicht dringlichen planbare Fahrten mit dem Krankenwagen benötigt der Patient eine vorher von seinem Arzt ausgestellte Verordnung und ggf. eine Genehmigung der Krankenkasse (siehe Artikel "Krankentransport"). Die Kosten für die Leistungen des Rettungsdienstes werden einheitlich für einen Rettungsdienstbereich einheitlich festgelegt.
Können Angehörige den Patienten im Rettungswagen begleiten? Sofern es medizinisch sinnvoll ist und aus Gründen der Verkehrssicherheit verantwortbar kann ein Angehöriger in der Regel im Rettungswagen mitfahren. Ein Anspruch darauf besteht jedoch nicht und liegt im Ermessen der Besatzung des Rettungswagens.
Kann Gepäck des Patienten mitgenommen werden? Für übliches Gepäck ist auch im Rettungswagen Platz. Große Mengen Gepäck oder Gegenstände, die sich im Fahrzeug nicht sichern lassen, können nicht transportiert werden. Das gilt auch für spezielle Rollstühle und Fernseher sowie lose Gegenstände wie Flaschen. Im Notfall reicht zumeist ein Bademantel und etwas Wäsche für die erste Nacht. Bedenken Sie bitte auch, dass die medizinische Versorgung Vorrang vor dem Reisegepäck hat.
Muss ich in ein bestimmtes Krankenhaus? Die Besatzung des Rettungswagens bzw. der Notarzt werden Ihnen das nächstgelegene geeignete Notfallkrankenhaus empfehlen, welches aufnahmebereit ist. Mitunter stehen auch mehrere Häuser zur Verfügung. Das Bestehen auf ein nicht geeignetes Krankenhaus kann in einer weniger optimalen Versorgung resultieren. In der Regel wird versucht, einen Patienten wegen bereits bekannter Erkrankungen in einem Haus unterzubringen, das ihn schon behandelt hat.
Ich habe meine Krankenkassenkarte nicht zur Hand. Ist das ein Problem? Nein, natürlich nicht. Die Krankenversichertenkarte erleichtert zwar administrative Dinge, ist aber nicht Voraussetzung für die rettungsdienstliche Versorgung. Wir werden Ihre Daten handschriftlich notieren und im Krankenhaus weitergeben.

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